Gleich direkt:

Hauptinhalt:

HTL Mistelbach: Diplomarbeitsteams beweisen Forschergeist

Foto zur Verfügung gestellt (v.l.n.r.): Jonas Redl, Solomon-David Damean und Lars Holzermit dem Diplomarbeitsthema „Tragbares EKG“

Foto zur Verfügung gestellt (v.l.n.r.): Dominik Bergmayer, Johannes Schneider, Thomas Rupprecht, Maximilian Schacher und Alexander Dolezal mit dem Diplomarbeitsthema „Wasserstofferzeugung für Wasserstoffverbrennungsmotor“ bzw. „Wasserstoffverbrennungsmotor“

Foto zur Verfügung gestellt (v.l.n.r.): Alexander Bacher und Philipp Starlinger mit dem Diplomarbeitsthema „Innovative Wurfmaschine“

Foto zur Verfügung gestellt (v.l.n.r.): Mannus Kainz, Anton Krames und Vanessa Jaros mit dem Diplomarbeitsthema „Tischfußball Pro Max“

03. April 2025

Unter dem Motto „Mensch.Technik.Umwelt.“ wurden auch heuer wieder innovative Projekte von den Maturantinnen und Maturanten der HTL Mistelbach im Zuge ihrer Reife- und Diplomprüfung realisiert.

Am Standort Mistelbach (Abteilung „Biomedizin- und Gesundheitstechnik“) spannen die Diplomarbeiten einen weiten thematischen Bogen. Z.B. beschäftigt sich das Projekt von Tobias Mandl, Emely Schmirl und Thomas Thaller mit der Erkennung von Diabetes. Da es derzeit nur wenige Programme gibt, die mit menschlichen Vitalparametern arbeiten, wurde das Ziel gesetzt, eine KI zu schaffen, die anhand weniger Parameter erkennen kann, ob eine Person eine hohe Wahrscheinlichkeit hat, an Diabetes zu erkranken. Bei dem in ihrer Arbeit integrierten Chatbot handelt es sich um eine speziell angepasste Version von ChatGPT, die ausschließlich Fragen rund um Diabetes beantwortet, wobei das System lokal auf dem Computer des Benutzers läuft.

Ein tragbares EKG zu realisieren, setzten sich Solomon-David Damean, Lars Holzer und Jonas Redl als Ziel. Es ist so konzipiert, dass es drahtlos verbunden werden kann, sodass sich die Patientinnen und Patienten im Krankenhaus frei bewegen können. Das Signal, das von den Elektroden am Patienten gemessen wird, wird mit Hilfe von Filtern und Verstärkern so aufbereitet, dass es als EKG-Kurve auf dem drahtlos verbundenen Gerät erscheint.

Zwei weitere Diplomarbeiten greifen ineinander und gleichzeitig ein wichtiges Gebiet der Nachhaltigkeit auf: Dem Thema „Wasserstofferzeugung für Wasserstoffverbrennungsmotor“ widmeten sich Alexander Dolezal und Maximilian Schacher bzw. dem Thema „Wasserstoffverbrennungsmotor“ Dominik Bergmayer, Thomas Rupprecht und Johannes Schneider.

Für körperliche Fitness sorgt ein Projekt von Alexander Bacher, Elias Krebs und Philipp Starlinger. Bei ihrer innovativen Wurfmaschine lässt sich der horizontale Winkel mittels eines Drehkranzes einstellen. Dieser wird mit Hilfe eines Getriebemotors elektrisch angetrieben, um die Ausschussvorrichtung 180 Grad verstellbar zu machen, wobei die Positionen mittels einer Fernbedienung ausgewählt werden können.

Sportlich geht es ebenso in der Diplomarbeit „Tischfußball Pro Max“ von Vanessa Jaros, Mannus Kainz und Anton Krames zu. Die Kombination aus Technologie, Funktionalität und Design verspricht ein völlig neues Spielerlebnis. So wird z.B. die Ballgeschwindigkeit mithilfe von Lichtschranken gemessen und die Bewegungsdaten werden an das System übermittelt bzw. auf dem Display reflektiert, wobei sich der LED-Streifen automatisch an das Spielgeschehen anpasst.

Auch die Arbeiten der Diplomandinnen und Diplomanden am Standort Zistersdorf (Abteilung Innovative Gebäudetechnik) reichen von der Beschäftigung mit Energieeffizienz über „Smart Gardening“ bis hin zu Photovoltaik und Kleinwindkraftanlagen bei Einfamilienhäusern.

„Es ist schön, zu sehen, wie unsere angehenden Absolventinnen und Absolventen ihre kreativen und praxis-nahen Ideen in ihren Diplomarbeiten umsetzen”, freut sich Abteilungskoordinatorin Mary Weiß, MSc.

Zum Seitenanfang springen